Essen für den Regenwald

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Endlich gibt's nochmal einen kleinen Rückblick zu unserem „Essen für den Regenwald“-Workshop am Montag: Es war unglaublich, wie viele Menschen im Rahmen des Unundu-Festivals in unser Büro kamem, um sich über den Anbau und vor allem über die Auswirkungen von Soja und Palmöl zu informieren.
Nach einer Einführung von unserer Seite, gab unsere erste Referentin Sandra Bock einen persönlichen Eindruck zur Situationen in Indonesien. Sie hat dort 2 Jahre lang studiert. Auch dort brennen die Wälder für Palmölplantagen, für genau das umstrittene Palmöl, das in so vielen Produkten in unseren Supermärkten steckt. Die indonesische Regierung unternimmt nichts bzw. nicht genug. Sie plant stattdessen sogar die neue Hauptstadt Indonesiens im Naturschutzgebiet Regenwald.
Informativ ging es dann mit unserem zweiten Referent Ulf Müller weiter, der ebenso Probleme von Soja Anbau u. A. in Südamerika aufzeigte, jedoch auch von seiner Arbeit hier in Sachsen berichten konnte. So betreut er ein Projekt, bei dem in einigen Gebieten Deutschlands bereits Soja angebaut wird.
Nach dem vielen Input, der wieder viel zum Nachdenken angeregt hat, ließen wir jedoch nicht die Köpfe hängen! Denn jeder von uns kann dem entgegen wirken. Mit Protesten und natürlich auch, indem wir Produkte mit Palmöl meiden oder weniger Fleisch essen, denn das Soja aus Südamerika wird beinahe ausschließlich als Futtermittel genutzt. Der zweite Teil unseres Workshops anlässlich des  war dann nochmal super aktiv. Wir hatten zwei Stationen, an denen unsere Gäste selber anpacken oder einfach nur zuschauen und naschen konnten. So haben wir gemeinsam einen palmölfreien Schoki-Aufstrich aus Haselnüssen hergestellt und uns an Kichererbsen-Tofu gewagt! Danke an dieser Stelle nochmal an alle Gäste, die geduldig gerührt und gemixt haben.