Shell zerstört Klima und Meere

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Shell, habt ihr nichts dazu gelernt? Über 20 Jahre nachdem die geplante Versenkung des ausgedienten Lagertanks Brent Spar durch Shell verhindert werden konnte, sollen zeitnah drei weitere Anlagen entsorgt werden. Doch während die Plattformen ordnungsgemäß abgebaut werden sollen, möchte Shell die riesigen Betonsockel, die nicht nur als Verankerung am Meeresgrund sondern gleichzeitig als Öltank dienen, im Nordatlantik belassen.

Das fatale daran? Insgesamt befinden sich, laut Konzernaussagen, noch 11.000 Tonnen Öl in den Sockel-Tanks. Damit werden sie zu tickenden Zeitbomben, denn es kann nicht garantiert werden, dass die Tanks im Laufe der nächsten Jahre nicht lecken und das Öl in den Atlantik gelangt. In Anbetracht des kritischen Zustands unserer Meere wäre das eine Katastrophe.

Daher sind wir heute mit vielen weiteren Greenpeace-Ortsgruppen in ganz Deutschland vor Ort gewesen, um gegen Shells Pläne zu protestieren, gegen die sich auch die Bundesregierung ausgesprochen hat. Schließlich wurde im OSPAR-Abkommen festgelegt, dass eine Entsorgung auf diese Weise nicht akzeptabel ist. Unserer Meere sind keine Mülldeponie, sondern Lebensgrundlage für einen gesunden Planeten!